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unesco aktuell 6/2001 Bern, 30. Oktober 2001 |
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Pressemitteilung „Rassismus - warum?“ und „Internationale Wasserteilung“
„Rassismus - warum?“ und „Internationale Wasserteilung - Konfliktherd und
Friedens- Der institutionelle Rassismus als letzte Verkörperung des Mythos von der Minderwertigkeit gewisser «Rassen» ist zwar mit dem Ende des Apartheidsystems vom Erdboden verschwunden, doch sein Erbe lebt im alltäglichen Verhalten und im Denken vieler Menschen weiter. Die heutigen Opfer einer «versteckten Apartheid» werden nicht mehr im Namen einer ihnen unterstellten biologischen «Minderwertigkeit» diskriminiert, sondern auf Grund religiöser Traditionen oder aber politischer und wirtschaftlicher Instabilität. Zu ihnen gehören die Farbigen in Lateinamerika wie die «unteren Kasten» auf dem indischen Subkontinent, aber auch die Opfer der fremdenfeindlichen Wellen im südlichen Afrika. Weitere Beiträge: 11. September 2001: Nachdenken
über das Undenkbare. Krieg, Zivilisation und Islamismus -
die unheilvolle Kombination dieser Begriffe, die seit den
Terrorattentaten in den USA immer wieder ins Spiel gebracht wird,
verhindert jede wirkliche Reflexion. Wie nach dem Zweiten Weltkrieg
muss die Grundsatzfrage gestellt werden, wie ein friedliches
Zusammenleben gleichberechtigter Zivilisationen künftig
möglich sein soll. Mehr als die reine Wahrheit. Die
Wahrheits- und Versöhnungs- „Internationale Wasserteilung - Konfliktherd und Friedenschance“ (Oktoberteil): Die Wasservorräte auf dem blauen Planeten verknappen sich bedrohlich. Wird man in der Zukunft um Wasser Kriege führen, wie man es um Erdöl getan hat? Der einzige bisher geschichtlich bekannte Krieg um Wasser fand allerdings vor rund 4500 Jahren statt. Den Staatsführern im Mittleren Osten bleibt keine andere Wahl, als mit ihren Nachbarn bei Wasserproblemen zusammenzuarbeiten. So treffen sich trotz aller momentanen Feindseligkeiten Palästinenser und Israelis weiterhin oft im Stillen, um die Wasserversorgung im Westjordanland sicherzustellen und die Gespräche über die Verteilung regionaler Ressourcen am Leben zu erhalten. Die großen Flüsse der Erde von der Donau bis zum Nil haben immer wieder als Faustpfand gedient, heute bemühen sich die Verantwortlichen in Ägypten und Äthiopien ebenso wie jene in den zentralasiatischen Republiken, die Wasserführung großer Flüsse zum gegenseitigen Nutzen zu verhandeln, etwa bei Bewässerungsprojekten oder beim Bau von Staudämmen.. Lexikonteil UNESCO-Welterbe: Arabisches Oryx-Schutzgebiet (Oman), Königliche Saline von Arc-et-Senans (Frankreich), Römische und mittelalterliche Baudenkmäler von Arles (Frankreich), Traditionelle Bauten von Ashanti (Ghana). Der UNESCO-Kurier, die
illustrierte Monatszeitschrift der UNESCO, versammelt Beiträge
von internationalen Wissenschaftlern, Schriftstellern und
Fachjournalisten. Sie gehen aktuellen umwelt- und
entwicklungspolitischen sowie kulturellen Themen nach.
Fotoreportagen informieren über das Leben der Menschen in
fremden Ländern. Prominente Vertreter aus Wissenschaft, Kultur
oder Politik stellen sich im Interview wichtigen Fragen der Zeit.
Das Themenspektrum deckt alle Arbeitsbereiche der UNESCO ab.
Hintergrundartikel von führenden Experten verschaffen dem
Leser Einblicke in unterschiedliche Forschungsfelder und dank des
breiten Kreises von Autoren unterschiedlicher Disziplinen und
Herkunftsländer - interdisziplinäre und internationale
Perspektiven. Der UNESCO-Kurier öffnet dem Leser ein Fenster
zur Welt und bietet allen, die an der Arbeit der UNESCO
interessiert sind, eine abwechslungsreiche, spannende und
umfassende Lektüre. Der Kurier erscheint weltweit in 28
Sprachen. Bezugsadresse
für ein kostenloses Presseexemplar: UNESCO aktuell (UA), Pressedienste der Deutschen, Österreichischen und Nationalen Schweizerischen UNESCO-Kommission, Redaktion: Dieter Offenhäußer, Deutsche UNESCO-Kommission, Telefon 0049 (0) 228 60497-11 Deutsche UNESCO-Kommission, Colmantstraße 15, D - 53115 Bonn, Telefon 0049 (0) 228 60497-0 § Fax 0049 (0) 228 60497-30 § Internet: http://www.unesco.de Österreichische UNESCO-Kommission, Mentergasse 11, A - 1070 Wien, Telefon 0043 (1) 523 6421 § Fax 0043 (1) 526 130120 § Internet: http://www.unesco.at Nationale Schweizerische UNESCO-Kommission, Bundesgasse 32, CH - 3003 Bern, Telefon 0041 (0) 31 3241067 § Fax 0041 (0) 31 3241070 Erscheint nach Bedarf. Bezug und Abdruck frei. Quellenangabe: UNESCO. Belegexemplar erbeten. |